Quelle: ÖWM
Die 2.250 Hektar große Rebfläche verteilt sich auf unterschiedliche Zonen: die Stadt Krems, die östlicher gelegenen Gebiete und die kleinen Weinorte südlich der Donau. Verbindende Elemente sind Grüner Veltliner und Riesling als Repräsentanten für das Gebiet zwischen der Wachau und dem Kamptal.
Kremstal DAC stärkt die Position des Gebietes in der „klassischen Mitte“ und stellt auch den ersten regionaltypischen Herkunftswein entlang der Donau.

Typisch Kremstal

Wie auch allen anderen DAC`s unterliegt Kremstal dac den allgemeinen Anforderungen für österreichische Qualitätsweine. Zusätzlich darf der Wein ausschließlich aus dem Traubensorten Grüner Veltliner und Riesling bereitet sein. In seiner klassischen, fruchtbetonten Ausprägung weist der Grüne Veltliner einen frischen Trinkfluss und eine feine Würze auf. Der Riesling zeigt sich duftig, steinobstaromatisch, elegant und mineralisch. Beide Stile sind trocken und dürfen weder eine Botrytisnote oder Holzton aufweisen, noch zu alkohollastig sein (12,0-12,5%).

Unter der Zusatzbezeichnung „Reserve“ sind Grüne Veltliner und Riesling mit o.a. Aromatik und einem Alkoholgehalt ab 13% vorgesehen. Zusätzlich müssen die Weine folgende Charakteristik aufweisen: trocken, kräftige Stilistik, ausgeprägte Sortenaromatik, dicht und lang im Abgang, zarter Botrytis- und Holzton sind zulässig.

Ein Antrag zur Erlangung der staatlichen Prüfnummer darf für die klassischen Weinen ab dem 1. Januar, für ReserveWeine erst ab dem 15. März des auf die Ernte folgenden Jahres gestellt werden. Die Vielfalt aller weiteren Qualitätsweine, die nicht den dac-Anforderungen entsprechen, trägt am Etikett die Herkunftsbezeichnung Niederösterreich.